In einem ähnlichen Fall (siehe RWE-Unfall nach wie vor unaufgeklärt) ist der Geschäftsführer der italienischen Niederlassung von ThyssenKrupp, Harald Espenhahn, nebst fünf weiteren leitenden Angestellten nun wegen Totschlags angeklagt worden. Vor einem Jahr, am 6. Dezember 2007, kamen in Turin sieben Arbeiter zu Tode. Es ist das erste Mal, dass ein Manager aufgrund eines Arbeitsunfalls wegen Totschlag angeklagt wird. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, Sicherheitsmängel seien billigend in Kauf genommen worden. Gleichzeitig startet in den italienischen Kinos ein Drama über das Unglück in Turin. 2008 sind in Italien insgesamt 972 Menschen bei Arbeitsunfällen ums Leben gekommen.

Redaktion

Die Redaktion der Direkten Aktion.

Share
Veröffentlicht von
Redaktion

Recent Posts

Einheitslohn und syndikalistische LohnpolitikEinheitslohn und syndikalistische Lohnpolitik

Einheitslohn und syndikalistische Lohnpolitik

Ein Start für eine Diskussion um Lohnmodelle in Basisgewerkschaften, Kollektivbetrieben und Betriebsgruppen.

13. März 2025
Time to say Goodbye…Time to say Goodbye…

Time to say Goodbye…

FAU Heidelberg beschließt Auflösung.

15. Februar 2025
Weg mit dem § 218Weg mit dem § 218

Weg mit dem § 218

"Cyankali" - Ein haarsträubend aktuelles Werk über Abtreibungen aus der Weimarer Republik wurde erstmals in…

13. Januar 2025
Syndikalismus für das 21. Jahrhundert IISyndikalismus für das 21. Jahrhundert II

Syndikalismus für das 21. Jahrhundert II

Interview mit Torsten Bewernitz und Gabriel Kuhn.

13. November 2024
Syndikalismus für das 21. JahrhundertSyndikalismus für das 21. Jahrhundert

Syndikalismus für das 21. Jahrhundert

Der revolutionäre Syndikalismus, wie wir ihn kennen, gehört vielleicht der Vergangenheit an. Damit er überleben…

23. Oktober 2024
Aber es braucht viele.Aber es braucht viele.

Aber es braucht viele.

Rezension zum Buch der Sanktionsfrei e.V. Gründerinnen über Bürgergeld, Armut und Reichtum.

9. Oktober 2024