Das Maß des Elends

Fallback Image

Wann immer die deutschen Medien Armut thematisieren, hat das reflexartige Empörung zur Folge. Wie zuletzt nach der Veröffentlichung des aktuellen Armutsberichts der Bundesregierung dürfen sich landauf, landab PolitikerInnen, SozialarbeiterInnen und weitere ominöse Repräsentanten des öffentlichen Lebens in Zeitungsinterviews und Talkshows darüber ereifern, dass es in einem „reichen Wohlstandsstaat“ wie

Strike Bike – Runde zwei

Fallback Image

Mitte März informierten die Ex-BetriebsbesetzerInnen und Produzenten des feuerroten Strike Bike die Öffentlichkeit über die Gründung einer eigenen Firma. Die Strike Bike GmbH will in Nordhausen weiter Drahtesel produzieren. Über eine zweite Direktvermarktungsaktion müssen bis zu 2.000 Räder mit Vorfinanzierung verkauft werden, um das nötige Geld für den Kauf einer

Gegen das Oligopol

Fallback Image

Seit zehn Jahren ist das neue Energiewirtschaftsgesetz in Kraft. Zunächst wurde der Strommarkt liberalisiert und seit 2004 auch die Gasversorgung. Bis 1998 waren die Versorgungsgebiete klar abgesteckt. Die Kommunen erteilten jeweils einem Unternehmen das Recht zu Aufbau und Nutzung der Infrastruktur. Die Unternehmen wiederum schlossen unter sich Demarkationsverträge ab, die

Schön geschützte Arbeitswelt

Fallback Image

Im Niedriglohnsektor schuften Menschen, von denen dies viele nicht erwarten würden und die kaum wahrgenommen werden. Menschen, die als erwerbsunfähig gelten, weil sie als „behindert“ eingestuft und von der Agentur für Arbeit einer „Werkstatt für behinderte Menschen“ (WfbM) zugewiesen wurden. Das Sozialgesetz kategorisiert sie als Personen, die „unabhängig von Art

Zahlen, bitte!

Fallback Image

New York: Drei Millionen hungern In New York haben 3,1 Millionen Einwohner zu wenig Geld für Essen. Das ergab eine Studie der New York Food Bank, die seit 25 Jahren Suppenküchen in der US-Finanzmetropole betreibt. Die Preise für Lebensmittel haben sich von 2003 bis 2007 verdoppelt, dazu kommen die

Libertäre Presse

Fallback Image

Feierabend! Ein gelungenes starkes Stück ist mal wieder „Feierabend!“, das libertäre Quartalsmagazin aus Leipzig mit seiner 29. Ausgabe. „Feierabend“ ist nicht nur für LeipzigerInnen interessant, sondern analysiert politische Prozesse, die generell von Erkenntniswert sind. „Feierabend“ fragt sich diesmal: Sind „Wächterhäuser“ eine sinnvolle Alternative zum kapitalistischen Wohnungsmarkt? Im Theorie- und

Wilde Schafe und andere Luftmenschen

Fallback Image

Das Thema Judentum und Anarchismus schien lange Zeit niemanden in der anarchistischen Szene zu interessieren. Auch nicht, als Michael Löwy sein Buch „Erlösung und Utopie“ im Jahre 1997 veröffentlichte. Zwar kursierte immer wieder der Begriff Antisemitismus als Totschlagargument — Tragweite und Einfluss jüdischer Menschen innerhalb der anarchistischen Bewegung wurden allerdings

FAU-Ticker

Fallback Image

Die FAU Leipzig informiert auf ihrer Homepage über Möglichkeiten der (juristischen) Gegenwehr für LeiharbeiterInnen +++ Die Kampagne „Keine Arbeit ohne Lohn“ der FAU Berlin wurde im Mai auch von der FAU Leipzig aufgegriffen +++ Das libertäre Zentrum „Libelle“ in Leipzig ist bedroht! Es werden regelmäßige SpenderInnen gesucht, damit das