Ratlosigkeit auf allen Seiten

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Die FAU in Südwestsachsen hat seit langem mit der Problematik einer fest verankerten neonazistischen Szene zu kämpfen. Antifaschismus ist dort pure Notwendigkeit. Mit dem zu Tage treten des rassistischen Terrors des NSU hätte man auf ein Aufwachen hoffen können. Für die DA schildert Yve Segert Impressionen einer selbstgerechten Inszenierung aus

Internationalismus und Antiimperialismus von unten

In den Weltregionen, die dem Kolonialismus und Imperialismus unterworfen sind, spielte die anarchistische Bewegung – einschließlich ihres gewerkschaftlichen Ablegers, des Syndikalismus – eine Schlüsselrolle. Die Rolle der Anarchisten und Syndikalisten in den nationalen Befreiungsbewegungen war zentral, manchmal führend. Die Bewegungen in Asien, Afrika, Lateinamerika und der Karibik – aber auch

Tschau Tschesku!

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Die neue Anarchosyndikalistische Initiative, ASIR, ist das einzige revolutionäre gewerkschaftliche Projekt in Rumänien, der einzige frische Wind in einer unter Klassenkollaboration, Sozialpartnerschaft und undemokratischen Praxen leidenden Arbeiterbewegung,“ betont die im November 2011 gegründete Gruppe aus Bukarest. In einem kürzlich in der IWW-Zeitung Industrial Worker erschienenen Interview präsentieren sie sich selbstbewusst

Sich geringfügen heißt lügen

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Geringfügige Beschäftigung ist zu einem wichtigen Element der deutschen Beschäftigungspolitik geworden. Viele der seit den Hartz-Reformen „geschaffenen“ Arbeitsplätze sind sog. Mini-Jobs, auch 400-Euro-Jobs genannt. Oftmals handelt es sich um ehemalige Vollzeitstellen, die in mehrere geringfügige Jobs aufgesplittet wurden. Der „Arbeitgeber“ wird so flexibler bei den Anstellungen und spart ordentlich Lohnnebenkosten.

„Fair spielen und fair verlieren war ein ethisches Gebot“

Die Nr. 206 (Juli/August 2011) der DA war historischen, politischen und ökonomischen Analysen des Sports gewidmet. Mehrere Artikel bezogen sich dabei unter anderem auf den Arbeiter-Turn- und Sportbund (ATSB), der von 1924 bis 1933 eine auch international wichtige Rolle in der Organisierung des Arbeitersports darstellte. Von besonderer Bedeutung war nicht zuletzt

Arm, sexy, xenophob?

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Laut einer neuen repräsentativen Studie hat jeder vierte Mensch in Berlin Abneigungen oder Vorurteile gegen MigrantInnen. Die Studie „Wie tolerant ist Berlin?“ ist vom Meinungsforschungsinstitut Info GmbH durchgeführt worden. Laut dessen Chef zeigt sie, dass Berlin im Bundesvergleich schlecht abschneidet. In Stadtteilen wie Marzahn-Hellersdorf hatten ca. 50% der BewohnerInnen Abneigungen und Vorbehalte gegen BerlinerInnen migrantischer Herkunft geäußert.

Struggle – Nachrichten von der Klassenfront

Kasachstan: Massive Streikwelle rollt durch den zentralasiatischen Staat Das von Nursultan Nasarbajew und seiner Einheitspartei Nur Otan diktatorisch regierte Land erlebt seit Monaten einen heftigen Streik der ÖlarbeiterInnen aus der Region Mangistau. Bei einem Protestzug der Streikenden in dem kleinen Ölstädtchen Schanaosen am Tag der Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit kam es zu

Sonne, Strand und Sexarbeit

Mit der Entwicklung des internationalen Tourismus zum Massenphänomen seit den 90er Jahren fand die globale Verbreitung des Phänomens des klassischen Sextourismus statt. Tausende Männer und Frauen aus Europa und Nordamerika kommen jedes Jahr in die Karibik, um Sonne, Strände und Sex zu genießen. Zunehmend reisen besonders Frauen in die Karibik, mit

Gleich schlechter Lohn

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Seit Anfang Dezember ist es offiziell: Es wird ab diesem Jahr einen branchenspezifischen Mindestlohn für LeiharbeiterInnen geben. Die Berliner Taz feierte das bereits Mitte November: „Jetzt können die rund 900.000 Leiharbeiter hoffen“. Diese Hoffnung besteht in einem Lohn von 7,89 Euro in West- und von 7,01 Euro in Ostdeutschland –

§§§-Dschungel

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(Fortsetzung des ersten Teils aus der DA Nr. 208, in dem Grundlegendes zur Sittenwidrigkeit erläutert wurde.) Auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung Etwas mehr gesetzliche (und das heißt: politische) Steuerungswirkung als der erste Absatz von §138 BGB (vgl. dazu Teil I) hat der zweite Absatz des Paragraphen. Danach liegt ein Verstoß gegen