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Gegenökonomie als Krisenantwort? Die europäische Wirtschaft sackt immer mehr in sich zusammen, Arbeitslosigkeit und Armut nehmen zu. Könnte da nicht die Entwicklung einer Gegenökonomie aus selbstverwalteten Betrieben eine Antwort sein? Welches Potential haben sie für die berüchtigte „Transformation“ der Gesellschaft? Sind sie womöglich nur ein Lückebüßer für die kapitalistischen Defizite? Diese ökonomische

Wenn der Chef verdampft

Die Kampagne „Betriebe in Belegschaftshand“ wurde 2007 im Umfeld von Attac gegründet, nahm aber erst 2010 ihre heutige Gestalt an. Sie zielt darauf ab, die rechtlichen Rahmenbedingungen für kollektive Betriebsübernahmen zu verbessern und Selbstverwaltungsprozesse zu unterstützen. Neben der „Initiative Solidarische Ökonomie“ und dem Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften (ZdK) wird die Kampagne

…ein bißchen richtiger im Falschen

Als „Schulen der Utopien“ im Alltag des Kapitalismus, aber auch als konkrete Antwort auf die kapitalistischen Verhältnisse – Kollektivbetriebe stehen für die Versuche, die eigenen Ideen einer befreiten Gesellschaft vorwegzunehmen und innerhalb der existierenden Widersprüche auszuprobieren. Auch aus der FAU heraus, oder ihr zumindest nahestehend, gab es immer wieder Versuche,

Ein gelebter Traum?

Spanien ist sicherlich ein Land, das einiges zu bieten hat. Für die einen ist es der sommerliche Teutonengrill. Für andere wiederum ein Ort voll von Mythen und Inspiration in Sachen sozialer Bewegung. Sei dies nun die spanische Revolution in den 1930er Jahren, die immer noch zahlenmäßig größte syndikalistische Bewegung oder

Umherschweifende Prekäre

Die „Precarias a la deriva“ sind eine Frauengruppe, die sich im Juni 2002 während des damaligen spanischen Generalstreiks gegründet hat. Sinngemäß bedeutet ihr Name „die (weiblichen) Prekären, die sich treiben lassen“, oder auch die „(weiblichen) Prekären in Verschiebung“ – der Name ist auch eine Anspielung auf den Schlüsselbegriff derive der

Meldungen aus der IAA

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CNT (Spanien) Allgemein: Eine neue Arbeitsreform Die CNT mobilisiert gegen die von der spanischen Volkspartei PP durchgesetzte und von Brüssel abgesegnete neue Arbeitsreform. Mit Hilfe dieser Reform wird es Arbeitgebern künftig noch leichter gemacht Angestellte zu entlassen; Abfindungszahlungen entfallen nahezu gesamt. Die Maßnahmen sind ein deutliches Zeichen der Regierung an die CEOE,

Die dritte Säule

Auf das Wie kommt es an Attac tut es, und die Linkspartei tut es mittlerweile auch. Mit der andauernden Wirtschaftskrise hat auch hierzulande die Debatte um alternative Formen des Wirtschaftens an Fahrt aufgenommen. Während das Umfeld von Attac diese unter dem Stichwort der „solidarischen Ökonomie“ führt, befasst sich die Linkspartei mit

Struggle – Nachrichten von der Klassenfront

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China: Streik in Stahlfabrik Rund 2.000 ArbeiterInnen einer Stahlfabrik in Chengdu sind am 4. Januar in den Streik getreten um gegen niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen zu protestieren. Zudem fordern sie, dass die Managergehälter offengelegt und angeglichen werden müssen. In den Protesten wurden mehrere Streikende bei Konfrontationen mit der Polizei verletzt.

Notwendig gelebte Praxis

Arbeitszwang, hierarchische Strukturen und Druck von allen Seiten sind Symptome der jetzigen Gesellschaftsform und wirken besonders auf diejenigen ein, die lohnabhängig sind oder sich in einem prekären Milieu bewegen oder bewegen müssen. Die Arbeitslosen sind nahezu schutzlos den regelmäßigen Schikanen der Jobcenter ausgesetzt, die Leiharbeitenden haben mit jedem Arbeitsverhältnis nur

Ausgeschleckert!

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Die Schlecker-Pleite ist ein Medienthema. In der Regel geht es dabei um das Vermögen, das die Familie Schlecker verloren habe. Die Beschäftigten kommen in der Berichterstattung kaum vor. Sie aber haben das Vermögen der Familie Schlecker jahrzehntelang durch ihre Arbeitskraft vermehrt. Und diese mussten sie bei dem Discounter besonders billig