Die Gewerkschaft für ein Halleluja?

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Hat schon jemand von Adalbert Ewen gehört? Das Mitglied des Kreisverbandes der Sulzbacher CDU ist Bundesvorsitzender der Christlichen Gewerkschaft Metall und Bundesvorstandsmitglied des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschland (CGB), der in letzter Zeit dadurch Schlagzeilen gemacht hat, dass er rechtswidrig Tarifverträge für Dumpinglöhne abgeschlossen hat. Darüber ärgert sich Adalbert Ewen, wie eine

§§§-Dschungel

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Mündliche Kündigung: Eine Fallbesprechung Urteil: Eine mündliche Kündigung kann wirksam sein – so war es am 22.04.2013 bei T-Online zu lesen. Im Text dann: „Doch wirft ein Mitarbeiter selbst den Job hin, kann auch die mündliche Variante wirksam sein“. Noch konkreter steht es im Onlineportal Arbeitsrecht.de: „Fristlose telefonische Eigenkündigung ist wirksam“.

Nationalisten machen den Anti-Marx

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Anders als die meisten anderen indischen Gewerkschaften bezeichnet sich die Bharatiya Mazdoor Sangh (BMS) bei jeder Gelegenheit als unpolitisch und lediglich den Werten der ArbeiterInnen und des Landes verpflichtet. Allerdings hat die 1955 gegründete Gewerkschaft keine Berührungsängste, wenn es um die Nähe zur radikalhinduistischen Indischen Volkspartei (BJP) geht. Sie wird

Funktionäre, die über Leichen gehen

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Sind die Gewerkschafter der IG Metall nicht die wahren, skrupellosen Kapitalisten, vor denen wir uns immer gefürchtet haben? Wenn es um Arbeitsplätze geht, lassen die Metaller – zumindest die Funktionäre – jeden internationalistischen Klassengedanken hinter sich: „Für Deutschland wäre es eine Katastrophe, wenn nach dem Stopp des ‚Euro Hawk‘ die

Afrika, Mexiko

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Zwischen 2006 und 2008 bereist der Magnum1-Fotograf Carl de Keyzer die Demokratische Republik Kongo (vormals Zaire, davor Belgisch-Kongo), mit einem 1958 – also noch während der Kolonialzeit – erschienenen Reiseführer. Er fotografiert, was er von den dort beschriebenen Sehenswürdigkeiten noch finden kann: die koloniale Infrastruktur, also Verwaltungsgebäude, Bildungseinrichtungen, Denkmäler, Missionskirchen,

Der große Bruder schaut dich an

Geheimgericht erlaubt NSA-Auslandsgeheimdienst Inlandsüberwachung Am 20. Juni veröffentlichte der Guardian zwei vom geheimen Gericht Foreign Intelligence Surveillance Court, das Überwachungsanträge genehmigt, verfasste und von US-Justizminister Eric Holder unterschriebene Dokumente. Aus diesen geht hervor, dass die NSA ohne weitere richterliche Beschlüsse amerikanische StaatsbürgerInnen überwachen kann. Dies ist insofern ungewöhnlich, als die NSA

Na dann Prost!

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Die noch junge FAU Dresden ist bereits eines der aktivsten Syndikate der Bundesföderation. In der Dresdner Neustadt hat das Syndikat nun erste Lohnverhandlungen erfolgreich ausgefochten. Die DA sprach mit Wolf vom Allgemeinen Syndikat. Ihr hattet in Dresden eure erste Lohnverhandlung in einer Kneipe. Wie lief es? Recht gut. Wir haben uns zunächst

„Reiche kommen halt nicht ins Reich Gottes“

Heute ist es selten geworden, Libertäre zu treffen die sich ebenso als Gläubige verstehen. Die DA sprach deshalb mit der Bloggerin, Politikwissenschaftlerin und Journalistin Antje Schrupp, welche Redakteurin der Zeitschrift „Evangelisches Frankfurt“ ist, über Religion, Feminismus, Anarchismus und alternativen Bedeutungen für das Wort „Gott“. Religion, Feminismus, Anarchismus. Bei der Frage ‚Welches

Riots in Stockholm

Ende Mai kam es in Stockholm zu mehrtägigen Unruhen mit über hundert ausgebrannten Autos, Angriffen auf Polizeidienststellen und nächtelangen Straßenschlachten. Schauplatz waren vor allem migrantische Stadtviertel, in Schweden als „Vororte“ bezeichnet und mit den französischen Banlieues vergleichbar: Siedlungen am Rande der Städte, die von gesellschaftlicher Isolation, hoher Arbeitslosigkeit und mangelnder

Im Osten was Neues

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Hochwasserrealitäten in Dresden In Dresden beteiligten sich neben tausenden anderen solidarischen Menschen auch die GewerkschafterInnen der FAU an der Hochwasserhilfe. Einen bitteren Beigeschmack erhielt diese Hilfe nicht nur durch die massive Anwesenheit lokaler Neonazis und den allgegenwärtigen Sexismus (leichte Sandsäcke = Frauensäcke), sondern auch durch die kapitalfreundliche Verteilung von Flutsperren und