Die „Kellys“* im Streik

Hostalcarria hat drei „Zimmermädchen“ eine Kündigung zugestellt, nachdem sie eine Gewerkschaftsabteilung gebildet hatten. Die anarchosyndikalistische Gewerkschaft CNT, wie die deutsche FAU Teil der International Confederation of Labour (ICL), begleitet nun ihren Kampf um Wiedereinstellung und hat eine Kampagne für eine Aufwertung und Besserbezahlung der „Kellys“ angestoßen. Die Arbeitskämpfe finden auch

U.G.E.L. – Anarchistischer Bergsport um Barcelona – ein Interview

SRB: Wie lange gibt es euch? Wie viele Leute engagieren sich bei euch und welche Gruppenaktivitäten betreibt ihr? UGEL: Die "Unió de Grups Excursionistes Llibertaris" (UGEL) wurde vor 5 Jahren gegründet. Sie besteht aktuell aus 6 Gruppen in verschiedenen Städten, alle in der Nähe von Barcelona. Aktuell haben wir ca. 60

Perspektiven gewinnen: Organisierte Nachbarschaften und Föderationen Hand in Hand!

Zielstellung libertärer Nachbarschaftsarbeit ist es, wirtschaftlichen und sozialen Selbstschutz, Gewinnung von Handlungsmacht, emanzipatorische Umstrukturierungen und Selbstorganisation in allen Bereichen zu befördern, die die Nachbarschaft berühren. Dieser Artikel folgt dabei vier Hauptthesen: 1. Die sozialen Interaktionen und Bereiche, die sich räumlich in Wohnung und Nachbarschaft abspielen, sind im Kampf gegen Armut und

Ein Streik, der Amazon weh tut?

Schon vor Monaten hatten diverse Akteur*innen begonnen die Kampagne #MakeAmazonPay ins Leben zu rufen. Daran beteiligt waren internationale Zusammenhänge wie die Transnational Socialstrike Plattform, in der sich seit Jahren auch Beschäftigte von Amazon u.a. aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Polen begegnen. Auch viele Gruppen des libertär-kommunistischen Bündnisses „ums Ganze!“ waren

Drei Jahre Pegida, drei Jahre Belagerungszustand – Teil2

Der 3. Pegida-"Geburtstag" war rein quantitativ eine Schlappe. Nur 2500-2800 Teilnehmende kamen auf das rechtsradikale Event. Mutmaßlich war dafür das Wetter verantwortlich und das Gefühl vieler Pegidist*innen der Kampf werde nun erstmal im Parlament weitergeführt. Manch bürgerliches Medium indes nahm den Fakt zum Anlass, um zu frohlocken und Pegida einen

Warum es gut ist, am 11. November nach Chemnitz zu fahren

Demos bringen nichts – oder manchmal doch? Viele Menschen, gerade Syndikalist*innen, sind zurecht skeptisch gegenüber Demonstrationen, die im Regelfall eben nicht im Ansatz in der Lage sind, die angeprangerten Verhältnisse zu beenden. Nicht zu Unrecht spricht sich eine anarchosyndikalistische Ansicht dafür aus, Verhältnisse mittels direkter Aktion zu ändern, statt sich

Drei Jahre Pegida, drei Jahre Belagerungszustand – Teil 1

Eingangs sei erwähnt: Es gibt gute Gründe, warum die Presse nicht mehr über jede Pegida-Demonstration berichtet. Was dabei nicht vergessen werden darf, ist jedoch, dass Pegida weiterhin alle ein bis zwei Wochen mit 1000 – 2000 Anhänger*innen mehrere Stunden demonstriert. Damit toppt diese rechtsradikale Bewegung auch nach drei Jahren einen