Digitalisierte Menschenverachtung

So einfach ist es mit dem bürgerlichen Freiheitsverständnis bei konservativen Digitalisierungsexperten: „Wer eine besondere Gefahr darstellt, der muss besondere Einschränkungen dulden.“[ref]https://www.tagesspiegel.de/politik/menschen-mit-maske-und-app-sollten-raus-duerfen-lockdown-ja-aber-nur-fuer-gefaehrder/25719078.html[/ref] Und wer ist eine besondere Gefahr? Na, wer legt das wohl fest? Glaubt man dem Tagesspiegel und Martin Schallbruch, gilt ab sofort als „Gefährder“, wer sich staatlichen Zwangsmaßnahmen entzieht. Als

Deshalb: Heraus zum 1. Mai!

Durch die COVID-19-Pandemie werden auch die Aktivitäten am Internationalen Tag der Arbeiterbewegung massiv beeinträchtigt. Doch während der DGB sein Programm[ref]Livestream zum 1. Mai 2020 | DGB[/ref] wie zuvor Fridays For Future am 24. April[ref]NetzstreikFürsKlima Livestream[/ref] einfach über einen Livestream aussendet, gibt es an einigen Orten kleine Aktionen der libertären sowie

Corona: Barrierefreie Informationen für alle!

Welche Forderungen hat die #Risikopatient-Kampagne auch an die Politik?   S.K.: Barrierefreier Zugang zu allen Informationen zum Corona-Virus, welche derzeit laufend aktualisiert werden, müssen für ALLE Menschen zugänglich sein. Es gibt ein Recht auf Gebärdensprache. Noch immer fehlen Gebärdendolmetscherinnen und  -dolmetscher in der Tagesschau und in allen Ansprachen der Bundesregierung im Fernsehen. Es

Die Grenzen der Kontaktsperre

In Zeiten der Corona-Pandemie entstehen viele Unsicherheiten. Im Privaten gehen verunsicherte Menschen auf Distanz. Die Regierungen verhängen Ausgangsbeschränkungen, Ausgangssperren, Kontaktverbote und beschränken damit die Grundrechte der Freizügigkeit, schließen Grenzen und legen Teile der Wirtschaft lahm. Vieles davon erscheint auf den ersten Blick sinnvoll. Plötzlich sind anarchistische Syndikalist*innen konfrontiert mit staatlich-autoritären

Pandemisches Wohnen

Als ich hörte, dass mein Kumpel zwangsgeräumt wurde, ließ ich ihm ausrichten, er könne erstmal bei mir unterkommen. Jetzt hat das Jobcenter für die nächste Zeit geschlossen, er wird wohl eine Weile bei mir bleiben müssen. Mein Alltag als frisch coronabedingter Arbeitsloser heißt: drei Leute, 24 Stunden, 60 Quadratmeter Altbau.

Von »blinder Macht« zu einer »demokratischen Klassenpolitik«?

Der Professor Klaus Dörre forscht und publiziert seit vielen Jahren zu prekärer Beschäftigung, Arbeitsbeziehungen und Arbeitskämpfen sowie Kapitalismustheorien. Unter anderem beteiligte er sich in den letzten Jahren an Büchern über Rechte in den Gewerkschaften und Betriebsräten und dem Streikmonitor, der jährlich die Zahl der Streiks in der BRD erfasst. Nun

Umgang mit der Corona-Krise – eine syndikalistische Zwischenbilanz

In unserem dreiteiligen Artikel geht Steff Brenner in Teil I und II der Frage nach, wie sich die syndikalistischen Gewerkschaften Deutschlands und der Welt mittlerweile auf die veränderten Umstände eingestellt haben. In einem letzten Artikel wird über die möglichen Entwicklungen, Handlungs- und Bündnismöglichkeiten in den nächsten Wochen spekuliert. Teil 1 –

Applaus ist nicht genug!

In Griechenland sind zehntausende Geflüchtete in Lagern unter unmenschlichen Bedingungen eingepfercht. Die europäische Solidarität, sprich Krankenhauskapazitäten, die Aufnahme von Geflüchteten, oder sonstige Hilfe, ist minimal bis nicht vorhanden. Inspiriert aus Italien und Spanien wird in den Massenmedien und über private Kanäle mobilisiert, jeden Abend um 21 Uhr auf die Balkone

Hinaus zum Frauen*Kampf*Tag

In den Tagen rund um den Frauen*Kampftag, dem 08. März, wird es weltweit Aktionen, Demonstrationen und Veranstaltungen geben. Auch die FAU beteiligt sich in diesem Jahr wieder an zahlreichen Aktionen und Demonstrationen, um Solidarität zu zeigen und um auf die prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen, trans und nicht binären