Umgang mit der Corona-Krise – Was tun?

Über zu erwartende Entwicklungen ist in den letzten Wochen schon viel gesagt und geschrieben worden, weswegen ich diese nur noch einmal schlaglichtartig beleuchten will. Umschau: Krise, Überwachung, Geschenke ans Kapital, rechter Terror Auf der ganzen Welt erleben wir aktuell ein innenpolitisches Hochrüsten: Demonstrationsverbote, massenhafte Auswertung von Handydaten, stärkerer Einsatz von Drohnen mit

Die Internationale IKA mobilisiert weltweit

In unserem dreiteiligen Artikel ging Steff Brenner in Teil I der Frage nach, inwieweit sich syndikalistische Gewerkschaften auf die neue Situation eingestellt haben. In diesem Teil werden die Ereignisse und Aktionen der IKA-Gewerkschaften[ref]Internationale Konföderation der Arbeiter*innen https://www.icl-cit.org/, Gewerkschaftsinternationale in der auch die FAU organisiert ist[/ref] und ihrer Freund*innen in Griechenland,

Repressionen gegen Vio.Me

Die Aktion kam für die Kolleg*innen der selbstverwalteten Seifenfabrik Vio.Me in Griechenland nicht unerwartet. Schließlich hatte die seit einigen Monaten amtierende griechische Rechtsregierung schon im Wahlkampf mehr Repression gegen linke Projekte, besetzte Häuser und selbstverwaltete Fabriken angekündigt. Am 30. März war es dann soweit. Mit einem großen Polizeiaufgebot wurde Vio.Me

„Wir gewinnen Mitglieder durch Arbeitskämpfe“

Die spanische Schwestergewerkschaft der FAU hat mit neuen Herausforderungen zu kämpfen. Die Übersetzerin und Lektorin Ellison Moorehead, die seit 2009 in der CNT Madrid aktiv ist, erzählt im Gespräch mit der Direkten Aktion, wie auch Selbstständige sich organisieren können, wie Mitglieder gehalten werden können, die häufig ihre Arbeitsplätze wechseln und

SABOTA

Pristina ist keine große Stadt, und es dauert nicht lange, um Genoss*innen zu finden. Am Abend einer Konferenz gab mir eine der kosovarischen Universitätsprofessorinnen einen Zettel mit einer Telefonnummer. Ich solle mich bei denen melden, das seien Genoss*innen. Sabota ist ein soziales Zentrum im Ulpiana Distrikt in Pristina. Im Erdgeschoss eines

Streik in H&M Zulieferer Fabrik

Protest der Streikenden am 12. April

Anlässlich der Schließung ihrer Fabrik, welche unter anderem für den Textilriesen H&M produziert, streikten vom 30. April bis zum 3. Mai 2019 Näher*innen in Jakarta, Indonesien. Gefordert wird die Fabrik nicht zu schließen oder die Entschädigung aller 450 durch die Schließung der Fabrik betroffenen Näher*innen. Zum Streik aufgerufen hat die

FAU gründet internationalen Gewerkschaftsverband mit

Delegationen aus sieben Ländern hatten sich drei Tage über Statuten und Arbeitsschwerpunkte verständigt, um dem globalisierten Kapitalismus und den autoritären Entwicklungen in Europa und den Amerikas eine kämpferische Internationale syndikalistischer Gewerkschaften entgegenzustellen. Die praktische Zusammenarbeit zwischen den Schwestergewerkschaften wird innerhalb dieser neuen Organisation intensiviert. Dabei geht es zunächst um einen kontinuierlichen

Fast schon ein Generalstreik

Seit dem 8. April 2019 läuft der Streik in der Bildungsbranche, an dem sich mehr als zwei Drittel der Lehrer*innen von Schulen und Kindergärten beteiligen. Einerseits fordern die streikenden Lehrer*innen Lohnerhöhungen, andererseits protestieren sie gegen die seit 2015 eingeführten Bildungsreformen. Der Ausmaß des Streiks ist mit dem bislang größten polnischen

Patriarchale Textilindustrie in Jakarta

Innerhalb eines Berichtes von Genoss*Innen der FAU wird die Kurzdoku “The Day Voices Raised” erwähnt, die 2017 entstanden ist. Diese zeigt die Arbeitsbedingungen von Frauen in der Textilindustrie. Um den sexistischen Bedingungen zu begegnen, hat sich 2009 die Inter-Factory Workers' Federation (Federasi Buruh Lintas Pabrik – FBLP) gegründet. Der Schwerpunkt

Hände weg von Vio.Me

Der seit 2011 von den Arbeiter*innen besetzten und seit 2013 in Selbstverwaltung betriebenen Fabrik Vio.Me (Viomichanikí Metallevtikí) in Thessaloníki droht seit längerer Zeit die Zwangsversteigerung. In den vergangenen zwei Jahren gelang es mehrmals, mit Blockaden und Kundgebungen im Gerichtsgebäude die Versteigerungstermine zum Scheitern zu bringen. Seit dem 25. Oktober 2018