Anton Rosinke (1881-1937) – Zum 81. Jahrestag seines Todes durch Gestapofolter im Düsseldorfer Polizeipräsidium am 14. Februar 1937

14. Februar 2018
19:30 - 22:00 Uhr
FAUD-Lokal V6
Volmerswertherstr. 6

Am: Mittwoch, 14. Februar 2018
Was: Gedenkveranstaltung mit Vortrag | Diskussion
Beginn: 19:30 Uhr
Ende: 22:00 Uhr | Eintritt: Frei – Spenden willkommen

Anton Rosinke war aus Ostpreußen (…) als Wanderarbeiter zusammen mit seinem Bruder nach Düsseldorf-Gerresheim gekommen. (…) Er war als Schmied ausgebildet, arbeitete jedoch in den ersten 20 Jahren als Fabrikarbeiter, auch bei den Mannesmann Stahlwerken.

Er gehörte zu den Wenigen, die wegen der strikten Ablehnung eines Krieges am 1. August 1914 in der Ulmer Höhe inhaftiert wurdenAm 14. Februar 19937 ermordeten die Nazis den Düsseldorfer Anarcho-Syndikalisten Anton Rosinke.. Nach dem Krieg war er in der Ortsgruppe Gerresheim der anarchosyndikalistischen FAUD* und in der anarchistischen FKAD** aktiv.

Trotz einer (…) Haft 1934 durch die Gestapo wagte Anton Rosinke, (…) eine wichtige Rolle im Widerstandsnetz zu spielen und bei Genossen dafür zu werben. Nach der Zerschlagung des (…) kommunistischen Widerstands war die Zerstörung der anarchosyndikalistischen Bewegung im Untergrund für den Nazistaat von zunehmender Bedeutung. (…) Als exponierter Agitator über Jahrzehnte mit einer langen Akte der kaiserlichen politischen Polizei war Anton Rosinke von vornherein verdächtig. Schon vor der Verhaftung Ende Januar war er in Aussagen Anderer als eine treibende Kraft im Widerstand belastet worden. So stand das Urteil der Gestapo über ihn fest.

Am 14. Februar 19937 ermordeten die Nazis den Düsseldorfer Anarcho-Syndikalisten Anton Rosinke.

* Freie Arbeiter Union Deutschlands – Vorläuferorganisation der heutigen Freien Arbeiter*innen Union (FAU)
** Föderation Kommunistischer Anarchisten Deutschlands
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