Rote Zone: Deutsch-Türkische Freundschaft mordet in Kurdistan

12. April 2018
20:00 - 22:00 Uhr
UJZ Korn
Kornstr. 28-32

Nicht erst seit dem zweifelhaften Referendum ist die Lage zwischen der Türkei und der EU angespannt. Im Juli 2017 steuert die Beziehung zwischen Ankara und Berlin auf einen neuen Tiefpunkt zu; Auftrittsverbote für türkische Minister in Deutschland, Verabschiedung der Armenienresolution im deutschen Bundestag, Besuchsverbot deutsche Abgeordnete auf dem türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik und in der Türkei sitzen zigTausende in den Gefängnissen, darunter auch Journalist_innen und Menschenrechtler_innen aus Deutschland.

Seit Beginn des Jahres 2018 sind sich die hiesigen Medien einig: es herrsche Tauwetter zwischen Deutschland und der Türkei – es werde nun alles daran gelegt die Beziehung wieder zu stärken und Situationen zu deeskalieren. Was war passiert? – Es wurden Übereinkommen getroffen in Fragen der Flüchtlingspolitik, der Waffenexporte und der Freilassung bestimmter politischer Gefangener.
In diesem Auf und Ab der Beziehung gibt es jedoch stets eine Konstante: die gemeinsame Eskalation des Krieges in Kurdistan.

Mit dem Referenten Martin Dolzer, Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, wollen wir über diese Entwicklung und die geopolitische Situation im Nahen Osten diskutieren. Martin Dolzer war in der Türkei und Kurdistan Teilnehmer an vielen Delegationsreisen und ist Autor des Buches “Der türkisch-kurdische Konflikt – Menschenrechte-Frieden-Demokratie in einem europäischen Land?”

Ab 19 Uhr: Kneipe
Um 20 Uhr: Veranstaltungsbeginn

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

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