Stadtteilgewerkschaften und revolutionäre Stadtteilarbeit

08. Dezember 2018
19:00 - 21:30 Uhr
Syntopia
Gerokstr. 2

Wie kann revolutionäre Basisarbeit heute und jenseits der
Subkultur aussehen? Wie können wir im Angesicht erstarkender
rechter Bewegungen und sozialer Spaltung eigene Strukturen
aufbauen, Impulse setzen, uns Organisieren und wieder
gesellschaftliche Bedeutung entwickeln?

Aufbauend auf diesen Fragen gibt es seit einiger Zeit eine
breitere Debatte über Strategien und Konzepte, die sich auf den
Stadtteil als Ort gemeinsamer Kämpfe und gesellschaftlicher
Selbstorganisation beziehen. Ein konkretes und immer wieder
auftauchendes Konzept sind dabei Stadtteilgewerkschaften.

Auch in Duisburg und anderen Teilen des Ruhrgebiets gibt es
mittlerweile mehrere Initiativen, die Konzepte linker
Stadtteilarbeit vorsichtig in die Praxis überführen. Aber wie geht
es weiter und wohin überhaupt?

Um das und mehr mit euch weiter zu entwickeln haben wir kollektiv
aus Bremen eingeladen. Kollektiv hat vor zwei Jahren ein
Thesenpapier zur Neuausrichtung linksradikaler Politik
veröffentlicht, mit ihren strategischen Überlegungen zu
revolutionärer Basisarbeit und Organisierung. Seit Mitte 2017 sind
sie mit anderen Genoss*innen in einem der ärmsten Stadtteile in
Bremen aktiv und entwickeln dort eine Praxis, die sie
revolutionäre Stadtteilarbeit nennen. Ein Teil davon ist der
Aufbau einer Stadtteilgewerkschaft – eine kämpferische und
kollektive Struktur von unten, in der sich Menschen im Stadtteil
gemeinsam organisieren und zusammen gegen unterschiedliche
Unterdrückungsverhälntisse zur Wehr setzen.

Bei der Veranstaltung werden wir gemeinsam Thesen zu
revolutionärer Praxis und Stadtteilarbeit vorstellen und
diskutieren. Dabei wird ein Schwerpunkt auf das Konzept von
Stadtteilgewerkschaften und Erfahrungen damit gelegt.

8.12 / 19 Uhr / Stadtteil- und Projektladen Syntopia, Gerokstr. 2,
47053

Duisburg (Haltestelle: Pauluskirche)

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