Die kämpferische Linie der algerischen Gewerkschaftsbewegung

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<!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --> Selten berichten wir in dieser Zeitung über Klassenkämpfe in Afrika. Sowohl aktuell als auch historisch betrachtet gehört der Kontinent sicherlich nicht zu den Weltregionen, in denen sich eine vitale oder gar mächtige anarchosyndikalistische Bewegung entfalten konnte.

Film ab!

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Prekäre Arbeitsverhältnisse gelten in den Chefetagen der Republik – und nicht nur dort – gemeinhin als beliebte Garanten einer zahmen Belegschaft. Dass es auch anders geht, zeigten die Beschäftigten des Berliner Kinos Babylon Mitte (siehe DA #192). Gebährte sich die Geschäftsleitung des Lichtspielhauses anfangs noch siegessicher, ignorierte die Forderungen und

Editorial

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<!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --> Krise, Krise und nochmals Krise. Es würde einem zum Hals raushängen, müsste man ob der Ernsthaftigkeit der Entwicklungen nicht dauernd schlucken. Eine definitive Nervenbelastung stellen aber allemal die reflexhaften Prophezeiungsriten zahlreicher „Antikapitalisten“ dar, die anscheinend

Der Lohn der klaren Linie

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<!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --> Bilder und Berichte von dem FAU-Fahnenmeer und den vielen TeilnehmerInnen der Demonstration vom 28. März erschienen in zahlreichen Medien. Das ist immerhin ein Achtungserfolg, auch wenn in den kapitalismusfreundlichen Organen von taz bis heute allenfalls

Leben mit der Ungewissheit

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<!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --> Schon beim Schreiben dieses Artikels sind die Daten und Fakten zur Arbeitsplatz-Situation veraltet. Wöchentlich gibt es neue Entlassungen von LeiharbeiterInnen, Kurzarbeitsmaßnahmen und Produktionspausen. Die etablierten Gewerkschaften und ihre Betriebsräte ignorieren die Situation und begnügen sich mit

Von Null auf Hundert

<!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --> Es war ein wechselhaftes Juli-Ende im Jahr 2007, als das anarchistische Sommercamp auf der Burg Lutter bei Salzgitter stattfand. Vielfalt war geboten, als sich über 100 AnarchistInnen sämtlicher Couleur, von jung bis alt, vom Anarchopunk bis

Warum in die Ferne schweifen?

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<!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --> Alle im Land wissen es: Hunderttausende PraktikantInnen werden systematisch als billiger Ersatz für reguläre Arbeitskräfte missbraucht. Selbst Bundesarbeitsminister Scholz erkannte zuletzt die Schwere dieses Dilemmas an. Und dennoch geschieht nichts, was daran etwas ändern würde –

Die Angst verlieren…

Das Interview entstand nach Gesprächen mit Leiharbeitern und ihren UnterstützerInnen und wurde den Antworten entsprechend zusammengefasst und sprachlich überarbeitet. Wie kam es zu der Aktion? Viele LeiharbeiterInnen wären mit der anstehenden Verlängerung ihres Vertrages in die Stammbelegschaft übernommen worden. Da hat VW die Krise genutzt und die Verträge auslaufen lassen.

Kolumne Durruti

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Meine Mama ist hochkatholisch! Und jetzt das erste Mal nach über 35 Jahren in der Nachtschicht im katholischen Krankenhaus um die Ecke ist sie arbeitslos, weil man sie wieder in der Tagschicht einsetzen wollte. Aber das hat ihr Schlafrhythmus nicht mehr mitgemacht. Ihr Schlaf ist so leicht wie eine Feder.

Sklavenhandel 2.0

<!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --> Zeitarbeit als Branche, die Arbeitsverhältnisse extrem prekarisiert, ist schon länger ein Thema. Durch die Liberalisierung des europäischen Arbeitsmarktes wird die Ausbeutung von ArbeiterInnen auf Zeit auch über Staatsgrenzen hinweg zu einem zunehmenden Problem. Nach dem Arbeitsunfall