Wie kann die AfD in der Arbeitswelt gestoppt werden?

Die in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Diskussionsrunden orientieren sich an den Salongesprächen des Bürgertums in den vergangenen Jahrhunderten. Nur sind es im Mehringhof nicht wohlhabende Stadtbürger:innen sondern Erwerbslosenaktivist:innen wie Anne Seeck, die zu Gesprächsrunden Mietrebell:innen, aktivistische Wissenschaftler:innen und freche Erwerbslose einladen. Am vergangenen Freitagabend widmeten sich die linken DDR-Oppositionellen Renate Hürtgen, Bernd

Unbeabsichtigte Folgen kollektiven Handelns

Die Texte II - IV der Artikelserie wurden wegs Rückmeldungen immer wieder überarbeitet. Wer diese gerne mit anderen diskutieren möchte, sollte sich vielleicht auf die hier online gestellten aktuellesten Versionen beziehen. Und wer's eilig hat: Zwischenstand der Argumentation von "Lieber leben wir als Außerirdische" II - IV in Form zusammengestellter

Unter Syndikatsaktivist:innen

Dritter Teil der aktivismuskritischen Artikelserie "Lieber leben wir als Außerirdische" "Natürlich gibt es im Rahmen der spontanen Organisation bestehender Kämpfe und sozialer Bewegungen Aufgaben [gibt], die von den Beteiligten übernommen werden. Diejenigen, die diese Aufgaben erfüllen oder solche Rollen einnehmen, erwachsen oft aus der Situation des Kampfes selbst; zu anderen Zeiten

Mehr internationaler Klassenkampf statt Beschwören von Volk und Nation!

Nach den 1. Mai-Demonstrationen vollzieht sich jedes Jahr das gleiche Ritual. Die meisten Zeitungen interessiert nur, ob es in Berlin-Kreuzberg oder einer Stadt Randale gegeben hat, ob Steine geflogen sind und Barrikaden gebaut wurden. Eine 1.Mai-Demonstration ohne Verletzte auf beiden Seiten wird dann vom manchen Schreibtisch-Strategen als Niederlage gewertet. So

Digitalisierung und Macht

Künstliche Intelligenzen, die Streiks vorhersagen (sollen); digitale Überwachung und Plattformarbeit: Wie kann heutzutage gegen diese Machtinstrumente vorgegangen werden und welches können die neuen(?) Strategien zu einer gewerkschaftliche Organisierung sein? Netzwerkstreiks, digitale Kommunikation und Singularisierung Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Transkript-Sammelband „Digitalisierung von Gegenmacht. Gewerkschaftliche Konfliktfähigkeit und Arbeitskampf heute“, in dem sieben

Back to Hartz IV? Back to Widerstand!

Da sind wir also wieder – nach keinen zwei Jahren „Bürgergeld“ sind wir wieder bei „Hartz IV“ angelangt. Besonders nachhaltig war die Meilenstein-Reform ja nicht ausgefallen. Ihre Demontage begann bereits früh. Genau genommen, bereits vor offizieller Verabschiedung. Die FDP lieferte ihren Signature-Move mit Bravour ab, nämlich alles zu blockieren, was

Das Raumschiff unseres Allgemeinen Syndikats

Zweiter Teil der aktivismuskritischen Artikelserie "Lieber leben wir als Außerirdische" "Die meisten Arbeiter:innen haben heute wenig bis gar keine Erfahrung mit formaler, kollektiver Arbeitsplatzorganisation, Entscheidungsfindung und organisierten Kämpfen gegen ihre Chef:innen. Wir, die wir versuchen, unsere eigenen Erfahrungen mit dem Organisieren von erfolgreichen Kampagnen mit anderen zu teilen – egal ob

Zwischenspiel mit rätekommunistischem Alien

Nach sieben Monaten im Lieferland komme ich zum Gewerkschaftslokal zurück. Ich bin müde von den überzogenen Erwartungen meines Salting-Abenteuers, das letztlich ins revolutionäre Nirgendwo geführt hat. Finde den Schlüssel zum Lokal nicht gleich in meiner Hosentasche, als mir eine Gestalt auffällt, die an der großen Fensterscheibe zur Straße hin lehnt.

Educat-Kollektiv: Bildung ohne Zwang

Maja lebt in Dresden und ist seit fast drei Jahren beim Educat Kollektiv. Sie kommt aus dem Bereich Projektarbeit, hat lange für einen Verein feministische Bildungsarbeit organisiert und hat ihren gewerkschaftlichen Hintergrund in der FAU. Fine lebt in Berlin und ist seit vier Jahren beim Educat Kollektiv. Sie hat Internationale

Salting-Tourist:innen

Erster Teil der aktivismuskritischen Artikelserie "Lieber leben wir als Außerirdische" "[D]ie Frage, 'was wir tun sollten', die sich revolutionär gesinnte Gruppen stellen, hängt im Allgemeinen von ihrer Position 'außerhalb' eines Arbeitsplatzes oder anderer Kampfsituationen ab. Der Möchtegern-Revolutionär hat das Bedürfnis, sich mit den direkt am Kampf Beteiligten, insbesondere 'den Arbeitern', auseinanderzusetzen,