Arbeitsschutz in der Knochenmühle

Zum Arbeitsschutz gehört mehr Was sind eigentlich Gefährdungen bei der Arbeit? Die Gefährdungen beschränken sich nicht nur auf „Hand ab, durch Kreissäge“ oder „Tod, durch Sturz“ sondern umfassen auch belastende Arbeitsbedingungen, die andere körperliche und psychische Folgen nach sich ziehen können. Das hohe Ziel des Arbeitsschutzes besteht somit in der Schaffung

Editorial

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Als unmittelbare Konsequenz der stetig steigenden (Über-)Produktivität kann eine ebenfalls steigende Aggressivität der Akkumulationsstrategien gesehen werden. Nach dem Outsourcing kamen die Leiharbeit, der Werkvertrag, die sozialstaatliche Zwangsarbeit, die Minijobs, die Praktika etc. Nun wirkt in den parlamentarischen Industrienationen die zunehmende Inhaltsleere des „sozialen Friedens“ auch auf dessen eigene AkteurInnen zurück.

Der große Bruder schaut dich an

Institut will Kontrolle der digitalen Freelancer möglich machen Cloud Working ist im Trend. Mit IBM versucht sich nun erstmals ein Großkonzern an der umfassenden Flexibilisierung seiner Arbeitsorganisation durch derlei digitale Methoden (siehe Taylorismus 3.0). Die „People Clouds“ stellen die Unternehmen jedoch vor eine Reihe von Problemen, wie sich auf der Webseite

Meldungen aus der FAU

Kiel Am 17. März fand in Kiel in der „Pumpe“ ein von der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisierter Kongress zu „Wirtschaftsdemokratie“ statt. Als ReferentInnen waren u.a. Aktive der FAU und der syndikalistischen SAC aus Schweden geladen. Mitglieder der FAU Hamburg die bei der Kampagne Strike Bike und der vorangegangenen Auseinandersetzung um das besetzte Fahrradwerk

„Weiche Schale, harter Kern“

Jan Abrahamsson verrichtet Wartungsarbeiten in der Stockholmer U-Bahn, ist Mitglied des Stockholmer LS und sitzt seit 2009 im siebenköpfigen Arbeitsausschuss der SAC. Gabriel Kuhn hat sich mit ihm für die DA über die gegenwärtige Lage und die zukünftigen Möglichkeiten der SAC unterhalten.   Der Kongress 2002 hat einige entscheidende Änderungen für die

Ein erster Schritt

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Der M31 sollte verschiedene antikapitalistische Bewegungen europaweit zusammenbringen. Könnt ihr da schon von konkreten Prozessen berichten? Alleine das Zustandekommen der aufeinander bezogenen Aktionen zwischen dem 29. und 31. März in zig Städten war ja schon ein erster Schritt in diese Richtung. Ich glaube, dass dadurch auch eine andere Aufmerksamkeit füreinander geweckt

Aus Wenigem kann Vieles folgen

Anmerkungen der Redaktion „Zeitlupe“ zu diesem Artikel: M31 und die Folgen Diese Ausgabe der DA ist der Suche nach neuen gewerkschaftlichen Strategien gewidmet. Eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft muss sich heute immer wieder die Frage stellen, wie sie für möglichst viele Menschen eine attraktive und wirkungsvolle Organisation werden kann. Die „Reinheit der Lehre” ist ohne lebendige

Das Syndikat als virtueller Mob

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Ein virtuell organisierter und direktdemokratischer Staat aus Idealistinnen und Webrevolutionären macht Druck auf die realen Staaten, deren Akzeptanz immer mehr verloren ging. Im Film „8th Wonderland“ schlägt man mit der Virtualität zurück und bringt einige Grundfesten ins Wanken. Derweil haben die strukturellen Veränderungen im Kapitalismus längst ganz real den Cyberspace

Kolumne Durruti

Sprache verändert sich, auch die unsrige. Das sei ganz natürlich, wird immer wieder erklärt, man brauche sich nicht davor zu fürchten. Wirklich nicht? Die zunehmende muttersprachliche Inkompetenz, die im hiesigen Journalismus wie ein fiebriges Virus um sich greift, lässt mich jedenfalls daran zweifeln, dass die Fähigkeit, sich anderen verständlich mitzuteilen

1968 in Jugoslawien: „Selbstverwaltung vom Boden zum Gipfel“

„Wir haben keinerlei eigenes Programm. Unser Programm ist das Programm der progressivsten Kräfte unserer Gesellschaft – das Programm des SKJ (Bund der Kommunisten Jugoslawiens; die regierende KP) und der Verfassung. Wir fordern ihre konsequente Umsetzung.“ Unter Führung von Josip Broz Tito hatten die Partisanengruppen des Balkans nach 1945 begonnen, einen