Patriarchales Erbe

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Dass es gilt, Arbeit abzuschaffen und man lieber heute schon selbstbestimmt auf der Parkbank sitzen und die Eichhörnchen füttern solle, anstatt auf die offizielle Erlaubnis dazu mit 67 zu warten, wissen wir nicht erst seit gestern. Dass wir mit dieser Ansicht aber scheinbar immer noch eine Minderheitenmeinung vertreten, ergibt immer

Scheiß Arbeit am linken Institut

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An der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben studentische MitarbeiterInnen im Fachbereich Soziologie begonnen, sich zu organisieren. Die DA sprach mit einem Mitglied der FAU vor Ort, die die Initiative unterstützt.  Wie kam es dazu, dass sich die studentischen MitarbeiterInnen organisieren und welche Rolle spielt dabei die FAU? Ausgangspunkt war die Unzufriedenheit einiger TutorInnen über

Martin Baxmeyer – „Das ewige Spanien der Anarchie“

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Nachdem mit Michael Seidmans Buch Gegen die Arbeit schon ein Werk erschienen ist, das für einige Diskussionen sorgte, liegt nun eine zweite Arbeit vor, die an den Mythen der spanischen Revolution kratzt. Und dies ist auch nicht schlecht, denn die Handelnden in der spanischen Revolution waren auch nur Menschen. Dies

Editorial

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Also spät ist bei der DA oftmals ein Adjektiv, was man verwenden könnte, um einen Zustand anzuprangern. Spät, auf den letzten Drücker, kurz vor knapp, das ist gerade in den beiden großen Ressorts BuG und Globales gängige Tradition, da bringen auch die regelmäßigen Mails über Deadlines nichts. Man möchte meinen,

Schatten der Vergangenheit

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Um den schwierigen Umgang Spaniens mit seiner Geschichte ging es bei der Veranstaltung am 28. Oktober in Berlin im Kino Babylon Mitte am Rosa-Luxemburg-Platz, das sonst eher durch den FAU-Thriller mit mehreren Sequels bekannt ist. Die beiden Grimme-PreisträgerInnen Lucia Palacios und Dietmar Post luden zur erstmaligen Vorführung ihres größtenteils durch

Rohkunst und Käsespießchen

Berlin-Friedrichshain, knapp an der Grenze zu Lichtenberg, ein paar Räume im oberen Stock eines früheren DDR-Kindergartens, in dem ein Polit-Techno-Club Hauptmieter ist. Vor dem Haus ein bemalter Holzzaun, ein paar Bauwagen stehen da noch, es gibt weitere Künstler und Handwerker auf dem Gelände. Rundherum eher Niemandsland, der Bahnhof Ostkreuz, derzeit

„Wir schließen uns zusammen“

Neben der spanischen Confederación Nacional del Trabajo (CNT), war die argentinische Federación Obrera Regional Argentina (FORA) die vielleicht weltweit einflussreichste syndikalistische Organisation in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vielen ist sie durch die tragische Geschichte des „Aufstand in Patagonien“ bekannt, die von Osvaldo Bayer recherchiert, aufgeschrieben und verfilmt wurde.

Seien wir unmöglich, versuchen wir das Realistische!

Fallen wir ruhig mal mit der Tür ins Haus, denn der Aufschrei ist vorprogrammiert: Im achten Abschnitt seiner Streitschrift fordert Oskar Lubin „solange das Parteiensystem besteht, eben trotz Stasi-Vergangenheit vieler Führungskader die Zusammenarbeit mit der Partei Die Linke zu suchen, wenn es um die Abschaffung von Hartz IV und anderer

Kolumne Durruti

Was hat sich doch die Welt um mich herum verändert: in meiner Teenie-Zeit tauschten wir Schallplatten, um sie auf Kassette zu überspielen, das Stadion vom FC hatte noch keine Flutlichtanlage, und zur Kontaktaufnahme mit meinen Freunden musste ich einen Telefonapparat mit Wählscheibe benutzen. Mein soziales Netzwerk war der Springbrunnen in

Bundeswehreinsatz im Inneren der Gewerkschaft

Die Freude bei Michael Sommer war groß, als am 5. Februar 2013 der Oberbefehlshaber der Bundeswehr, Thomas de Maizière, an einer Vorstandssitzung des DGB teilnahm. Es war das erste Mal seit 30 Jahren, dass ein deutscher Verteidigungsminister den DGB besucht hatte, ja sogar eingeladen wurde. Nach einem „wirklich tollen Gespräch“