Der 1. Mai – eine anarchistische Annäherung

In vielen Ländern der Welt wird der 1. Mai eher unpolitisch begangen: Kinderfeste, Fahrradtouren und frühlings-seliger Alkoholkonsum bestimmen das Bild. Nur Wenige nehmen an den ritualisierten Demonstrationen der etablierten Gewerkschaften teil. Noch weniger Menschen wissen überhaupt, warum sie gerade am 1. Mai den Tag der Arbeit begehen. Die Situation der Arbeiter:innen

„Heute geht es um mehr als jemals zuvor.“

Solidarität mit den Streikenden!

Dieses Zitat von Noam Chomsky in der aspkete-Sendung vom 5. Februar bringt die Auseinandersetzung unserer Zeit auf den Punkt. Der berühmte Linke plädiert für eine Art Klassenkampf zwischen Großindustrie und einfachen Leuten um die Klimafrage zu beantworten. Und auch die FAU macht deutlich, dass sich andere Bereiche nicht von der

Deshalb: Heraus zum 1. Mai!

Durch die COVID-19-Pandemie werden auch die Aktivitäten am Internationalen Tag der Arbeiterbewegung massiv beeinträchtigt. Doch während der DGB sein Programm[ref]Livestream zum 1. Mai 2020 | DGB[/ref] wie zuvor Fridays For Future am 24. April[ref]NetzstreikFürsKlima Livestream[/ref] einfach über einen Livestream aussendet, gibt es an einigen Orten kleine Aktionen der libertären sowie

1. Mai in Chemnitz: Für eine klassenlose Gesellschaft

Der 1. Mai steht für die Errungenschaften der Arbeiter*innenbewegung. Für wilde Streiks und direkte Aktionen. Er steht für die Bewegung der Lohn-abhängigen, die sich selbst organisieren, um für ihre Rechte zu kämpfen. Daran möchten wir am Abend des 1. Mai 2018 erinnern. Gleichzeitig fragen wir uns, wie wir als abhängig lebende