FAU gründet internationalen Gewerkschaftsverband mit

Delegationen aus sieben Ländern hatten sich drei Tage über Statuten und Arbeitsschwerpunkte verständigt, um dem globalisierten Kapitalismus und den autoritären Entwicklungen in Europa und den Amerikas eine kämpferische Internationale syndikalistischer Gewerkschaften entgegenzustellen. Die praktische Zusammenarbeit zwischen den Schwestergewerkschaften wird innerhalb dieser neuen Organisation intensiviert. Dabei geht es zunächst um einen kontinuierlichen

Wie macht man es richtig im Falschen?

Fallback Image

Seit einigen Jahren leben die Menschen in Spanien nun mit der Erkenntnis, dass ihre sozialen Perspektiven bis auf weiteres nicht berauschend sein werden. In dieser Situation stellen sich nun viele die Frage nach Alternativen. Die CNT-IAA lud deshalb am Wochenende vom 9. bis 11. Dezember in ihr Gewerkschaftshaus in Villaverde,

Ein Schulterschlüsschen

In Spanien beziehen sich gleich drei namhafte Gewerkschaften in ihrem Selbstverständnis auf den Anarchosyndikalismus. Dass diese im Verlauf des Sommers Delegierte zu gemeinsamen Treffen entsandten, um die Perspektive eines alternativen Generalstreiks zu erörtern, mag dennoch überraschen. Denn die Beziehungen zwischen den spanischen SyndikalistInnen waren in den letzten Jahrzehnten eher schwierig.

Pech gehabt

Fallback Image

Ein Mitglied der FAU Berlin konnte im Mai einen Konflikt mit der Merkur-Spielothek, dem Marktführer der deutschen Spielhallen, für sich entscheiden. Ihr war im April gekündigt worden, nachdem sie begonnen hatte, im Kreis ihrer KollegInnen für die Etablierung einer gewerkschaftlichen Betriebsgruppe und eines Betriebsrates zu werben. Dies war der Geschäftsleitung

Jenseits des Marktes

Die VertreterInnen libertärer Ideen werden oft als desinteressiert an ökonomischen Fragen beschrieben. Dem ist leider zu wenig entgegenzuhalten. Abgesehen von einigen Ausnahmen gibt es tatsächlich nur selten Beiträge zu Wirtschaftsfragen aus libertärer Perspektive, sieht man mal von den Anarchokapitalisten rund um die Zeitschrift eigentümlich frei ab, die freilich einen ganz

Abend in der Stadt

„Liebig-Krawalle kosten 1 Mio.“ titelte die Berliner Boulevardzeitung BZ am 3. Februar und sprach von einer „Rache-Nacht der Chaoten“. Dem vorausgegangen war die Räumung des Hausprojektes Liebig 14 am Vortag. Die Zeitungsmeldungen über das „letzte besetzte Haus Berlins“ erinnerten an die 90er Jahre, als Konflikte zwischen HausbesetzerInnen und HausbesitzerInnen sowie

Ein ehrbarer Beruf?

Fallback Image

Als am 20.12.2001 die rot-grüne Mehrheit des Bundestages das Prostitutionsgesetz beschloss, sollte eine Rechtssicherheit für Prostituierte bewirkt und ihre Arbeits- und Lebenssituation generell verbessert werden. Prostitution wurde damit als Dienstleistung und nicht länger als sittenwidrig definiert. Den SexarbeiterInnen wurde die Möglichkeit eingeräumt, ausstehendes Honorar persönlich und legal einzufordern. Außerdem bekamen