FAU – antifaschistisch im Betrieb und auf den Straßen

FAU-Syndikate haben beispielsweise die Proteste gegen die Aufmärsche von Neonazis wie den Dritten Weg oder Pegida mitorganisiert und unterstützt. FAUista haben während rechter Pogromversuche Flüchtlingsheime mitgeschützt, in nazi-dominierten Gegenden wie Ostthüringen und Ostsachsen Flüchtlingsproteste unterstützt und Flugblätter gegen Rassismus verteilt. Ab 2017 haben FAU-Syndikate öffentlich gegen die von der DGB-Führung

Ein neues Syndikat für Leipzig

Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union ist eine bundesweit organisierte Gewerkschaftsföderation, deren Arbeit auf anarchosyndikalistischen Prinzipien fußt. Verschiedene lokale Gewerkschaften (Syndikate) sind zu einer Föderation zusammengefasst, agieren weitgehend unabhängig voneinander, um einen basisnahen und hierarchiefernen Kampf für die Rechte und Lebensbedingungen lohnabhängiger Menschen zu gewährleisten. Die Arbeit jeder Ortsgruppe gestaltet sich stets

Erfolge basisgewerkschaftlicher Kämpfe an Hochschulen

Die Universitätsbetriebe sind gezwungen, die fehlende Ausfinanzierung durch den Staat in Form eigener Sparprogramme auf dem Rücken der Studierenden und Arbeiter*innen auszutragen. In Berlin, Jena und Frankfurt wehren sich diese in der FAU und unter_bau und können erste Erfolge vorweisen. Am 17. November 2018 soll sich auf einer basisgewerkschaftlichen Tagung

Subversive Küche als gesellschaftliche Praxis

Warum wurde die Idee der subversiven Küche geboren? Die subversive Küche wurde geschaffen, um auf das Bedürfnis nach Kohärenz zwischen dem, was gesagt oder was vorgeschlagen wird und dem, was getan wird, zu reagieren. Ich glaube jeder*m von uns ist es schon passiert, dass wir in sozialen Einrichtungen oder in libertären

CNT erstreikt Wiedereinstellung entlassener Hafenarbeiter

Nach einem eintägigen Streik im Hafen Barcelonas am 15.02.2018 konnte die Wiedereinstellung von drei Hafenarbeitern erkämpft werden. Zu dem Streik aufgerufen hatte die CNT Barcelona, durch deren Sektion der Hafenarbeiter*innen. Der Streik sollte zunächst drei Tage andauern, konnte durch den Erfolg jedoch frühzeitig beendet werden. Das Unternehmen Mooring & Port Services

Sonntags-Struggle: LehrerInnen blockieren, Streikende werden wegen Terrorismus festgenommen

Peru: Seit 50 Tagen streiken und blockieren LehrerInnen Verkehrswege In Peru befinden sich seit dem 15. Juni ca. 10.000 LehrerInnen in einem unbefristeten Streik. Sie fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Außerdem protestieren sie gegen geplante Bildungsreformen. Nach erfolglosen Gesprächen in den Regionen versammelten sich tausende LehrerInnen in Lima und forderten

Ich will mein Geld! Ausstehende Honorare eintreiben – aber wie?!

Werkverträge und Dienstverträge gibt es heute fast überall – vor allem deswegen, weil Unternehmer keine Beiträge für Sozial- und Rentenversicherungen bezahlen und Arbeitsrechte wie Kündigungsschutz oder die betriebliche Mitbestimmung aushebeln wollen. Deshalb müssen immer mehr Lohnabhängige ihre Arbeitsleistung in Rechnung stellen und oft müssen sie darum kämpfen, ihr Honorar wie

Neu und besser

Jetzt ist auch die Direkte Aktion im neuen Jahrtausend angekommen. Als erstes großes Projekt der neuen Redaktion haben wir für euch eine Seite aufgesetzt, die modernen Ansprüchen gerecht wird. Neben den offensichtlichen Verbesserungen im Erscheinungsbild, hat direkteaktion.org unter der Haube einige Optimierung erfahren. Ihr könnt die Seite jetzt auch auf eurem Handy

Zurück ins Mittelalter? Der Kampf ums Streikrecht in der italienischen Fleischindustrie

Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen werden von den großen italienischen Gewerkschaften nicht vertreten. Deshalb haben kämpferische Basisgewerkschaften Zulauf. S.I. Cobas („Branchenübergreifende Gewerkschaft Basiskomitees“) ist seit seiner Gründung 2010 auf 10.000 Mitglieder angewachsen. Er unterstützt den weitgehend selbstorganisierten Widerstand der ArbeiterInnen vor allem in der Logistik. Noch schlimmer als dort sind die

Mit Direkter Aktion zum Erfolg

Berlin Alexanderplatz, 24. Oktober 2016: Rund 40 FAU-GewerkschafterInnen versammeln sich mit Fahnen und Informationsmaterial in der Fußgängerzone vor dem Restaurant Cancún und rufen lautstark „Kein Lohn, keine Ruhe!“ und „Cancún, pay your workers!“. Viele der Protestierenden haben selbst Erfahrung mit Arbeit in der Gastronomie und kommen aus dem Ausland. An