Kollektive Praxis durch mehr Theorie?

Das Buch Gemeinsames Aufbrechen von Florian Kaufmann, welches sich mit kollektiven Buchläden in der BRD beschäftigt, ist in diesem Jahr im Verlag AG SPAK Bücher (Arbeitsgemeinschaft sozialpolitischer Arbeitskreis) erschienen. Darin betont Kaufmann, dass in vielen Projekten der kollektiven Selbstverwaltung "die Verbindung subjektiver Emanzipation mit dem Kampf um gesellschaftliche Veränderung" im

Rezension: Die falschen Freunde der einfachen Leute

Mit Robert Misiks Buch „Die falschen Freunde der einfachen Leute“ halten wir ein starkes Buch gegen Spaltungen und Atomisierung unserer aktuellen Gesellschaften in der Hand. In einer Zeit, in der sich innerhalb der Linken aber gesamtgesellschaftlich viele Fraktionen nur noch schreiend und „meinend“ mit gegensätzlichen Haltungen auseinander setzen, hat der

Selbstverwaltete Betriebe

In den letzten Monaten wurde in linken Kreisen wieder verstärkt über weltweite Aufstände diskutiert. Der Anlass waren anhaltende Massenproteste auf den verschiedenen Kontinenten. Da werden Proteste von Hongkong, Irak, Iran, Ecuador, Chile und Libanon schnell aneinandergereiht. Dabei besteht die Gefahr, dass die jeweiligen Besonderheiten der Proteste in den Hintergrund treten.

Geheimnisse einer erfolgreichen Organizerin

Das Buch wurde im Original 2016 von Alexandra Bradburry, Mark Brenner und Jane Slaughter im Selbstverlag bei Labor Notes veröffentlicht, einem Netzwerk von Gewerkschafts-aktivist*innen in den USA. Die deutsche Übersetzung von Yanira Wolf ist im Schmetterling Verlag erschienen, wo das Buch direkt erhätlich ist. Gewerkschaftliches Organizing gibt es im Prinzip schon