Vom Lokalismus zum Anarchosyndikalismus

Delegierte auf dem FAUD Kongress 1922

In einem Schreiben an den Historiker Max Nettlau im Jahr 1932 bemerkt Rudolf Rocker zur Situation der anarchosyndikalistischen Freien Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD): „Wenn man bedenkt, dass hier in Deutschland dreiviertel der gesamten Bewegung arbeitslos sind und unter schwersten physischen und seelischen Depressionen zu leiden haben, so ist es geradezu ein

Erneuerung und Reform der Arbeiterbewegung

Danke für die Einladung zu diesem Panel [ref]Dieser Text wurde aus dem Englischen übersetzt. Er basiert auf der überarbeiteten Mitschrift eines Vortrags auf der 11. Global Labour University Conference: »The Just Transition and the Role of Labour: Our Ecological, Social, and Economic Future«, 28.-30. September 2016, Johannesburg, Südafrika.[/ref], zusammen mit

Skizze eines konstruktiven Sozialismus (Teil 1)

Wenn die Krise auch nicht viel Gutes gebracht hat, so doch zumindest, dass in der Linken ein Umdenken begann. Bereits 2009 wurde in der Direkten Aktion festgestellt, dass Klassen- und Transformationspolitiken wieder im Kommen sind.[ref]Siehe Holger Marcks, »Das Langweiligste der Welt: Die Gewerkschaft als Mittel der Transformation. Zur Theorie der