Spuren der Arbeit (38): … bis in den Schlaf verfolgt

„Als Kolleg:innen verbringen wir manchmal mehr Zeit am Tag miteinander als mit unseren Partner:innen und Kindern. Doch zusammengewürfelt werden wir von Anderen.“ / Text von Mark Richter  / Teil 3 Schlaf und Träume / aus: Mark Richter, Levke Asyr, Ada Amhang, Scott Nikolas Nappalos (Hg.). Spuren der Arbeit, Geschichten von Jobs und Widerstand.

Spuren der Arbeit (37): Kurz vorm Explodieren

„Was auch immer stimmt und auch anerkennend, dass meine Perspektive die drastische Situation, in der ich mich befinde, gefärbt ist, müssen wir den Aufbau der neuen Welt in der Hülle der alten beschleunigen ... bevor einige von uns beschließen, die alte Welt einfach niederzubrennen, ohne Rücksicht auf das, was an

Spuren der Arbeit (36): Wer entlässt den Lehrer?

P. Barbanegra arbeitet in seinem zweiten Jahr als Lehrer. Unbezahlte Vorbereitungszeiten, Arbeitsbeginn um 7.10 Uhr, keine festen Verträge und Schlafmangel machen seine Arbeit zu einer tödlichen Tätigkeit. / Text von P. Barbanegra  / Teil 3 Schlaf und Träume / aus: Mark Richter, Levke Asyr, Ada Amhang, Scott Nikolas Nappalos (Hg.). Spuren der Arbeit, Geschichten

CW: Queerfeindlichkeit: Spuren der Arbeit (35): Badezimmer

Content Warning: Der Text behandelt queerfeindliche Handlungen. Wenn Du Dich mit dem Thema nicht wohl fühlst, überlege, ob Du die Folge hören möchtest oder lieber nicht. / Gayge Operaista träumt noch immer von ihrer:seiner Zeit als angestellte Lehrkraft an einer prestigeträchtigen Uni, auf der sich Kolleginnen aus dem Gebäude unwohl fühlten

Spuren der Arbeit (32): Guten Morgen, mein Liebling

Nate arbeitet in einer Schule als Lehrer und träumt davon, seine Schüler:innen anzuschreien, während ihm eine Krawatte die Luft abschnürt. Für seine Familie bleibt bei dem stressigen Berufsalltag zu wenig Zeit. / Text von Nate Hawthorne  / Teil 3 Schlaf und Träume / aus: Mark Richter, Levke Asyr, Ada Amhang, Scott Nikolas Nappalos

Spuren der Arbeit (30): Überlegungen zum Traum-Backen und Schlafentzug

„Ich  mir, dass es heute Abend anders sein wird, und ich werde einige der Dinge, die ich tun muss, aufschieben, um etwas gute, solide Ruhe zu bekommen. Das ist ein extrem verschwommener Bewusstseinszustand, in dem ich mir alles mögliche einreden kann, um bis zum Ende der Schicht zu überleben, um

Niedriglohnsektor Gefängnis ist noch längst nicht beendet

Eine gute Nachricht für die über 40000 lohnarbeitenden Gefangenen, könnte man denken. Und es ist auch ein Erfolg der Gefangenengewerkschaft/bundesweite Organisierung (GG/BO), die das Urteil aus Karlsruhe mit dem nüchternen Satz kommentiere: „Gefangenengewerkschaft erwartet Anstieg der Löhne in Haft“. Die GG/BO  hatte sich 2013 in Berlin gegründet und dann schnell im ganzen

Die Unruh in die Gesellschaft tragen

Die Fabrikhallen sind hell und die Arbeiterinnen sind keineswegs demütig und geduckt, sondern selbstbewusst und immer wieder auch aufmüpfig. Wir befinden uns im Jahr 1877 im Schweizer Jura. Dort boomt gerade die Uhrenindustrie, die damals zu einem weltweiten Exportprodukt wurde. Hergestellt werden die Uhren hauptsächlich von Frauen. Der kürzlich angelaufene

Held*innen

Arbeiter*innen, ich beobachte euch. Mein Büro liegt über euch, mein Wille geschehe. Mein Auge sammelt eure Daten. Unbefugte Entnahme von Getränken führt zur Anzeige, zu fristloser Kündigung. Ich sehe euch, bin bei euch, wir sind eine Firma, ein Weg zum Erfolg, ihr und ich vereint, ihr seid doch meine Held*innen.

Organisiert die Solidarität mit der iranischen Streikbewegung!

Seit Wochen überziehen militante Streikwellen den Iran. Die Arbeitsbedingungen dort haben sich in den letzten Jahren immer weiter zugespitzt, ständige Ausweitung von Leiharbeit, Befristungen und anderen unsicheren Arbeitsbedingungen, absolute Niedriglöhne, z.T. über Monate ausstehende Lohnzahlungen. 70% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, zwischen 20-30% sind erwerbslos, die Inflation galoppiert.[ref]Fakten nach